Obwohl man bei Ringana ganz auf Chemie verzichtet, wird die Produktion der Frischekosmetika und Nahrungsergänzungen von einer Chemikerin geleitet
RINGANA Kunden erhalten ihre Produkte direkt und frisch vom Erzeuger. Trotzdem müssen sie optimal betreut und beraten werden.
Um dies zu ermöglichen, suchen wir Vertriebspartner in ganz Europa.
So funktioniert der Ringana-Vertrieb
Doris Uehlein, 46,
Immobilientreuhänderin aus Wien, war
auf der Suche nach Kosmetik, die
nachweislich auf Tierversuche und
tierische Inhaltsstoffe verzichtet. Über
die Bekannte eines Freundes stieß sie
auf Ringana. Diese war bereits seit
einiger Zeit begeisterte
Vertriebspartnerin. Von ihr wurde sie
beraten, betreut und als Kundin bei
Ringana namhaft gemacht. Wilfinger:
„Wenn Sie als Vertriebspartner eine
Kundin bekannt machen, gehört diese
einen gewissen Zeitraum Ihnen.“ Sechs
Monate, wenn sie nichts bestellt, mehr
oder weniger unbefristet, wenn sie kauft.
Uehlein hat gekauft: „Mir hat die ganze
Produktphilosophie von Ringana sofort
gefallen. Viele behaupten, dass ihre
Kosmetik tierversuchsfrei und vegan ist,
Kosmetik - frisch, steirisch und direkt
Weil frisch hergestellte Kosmetik und Nahrungsergänzung nicht im Regal
vergammeln darf, suchte Ringana aus dem steirischen Hartberg den
direkten Weg zum Kunden. Und fand mit dem Direktvertriebsprofi
Vorwerk einen starken Partner für die Expansion.
Begonnen hat alles 1993 mit einer Zahnpasta, die der Spross von Andreas Wilfinger, 41, und
Ulla Wannemacher, 38, vor über 15 Jahren aus dem Kindergarten mit heimbrachte. Wilfinger:
„Damals gab es noch die Zahnputztante, die den Kindern Proben mitgegeben hat.“ Und weil
Wilfinger und Wannemacher mit 21 und 18 sehr junge Eltern waren, die alles perfekt machen
wollten, wollten sie wissen, was in so einer Zahnpasta eigentlich drinnen ist. Wilfinger: „Dabei
hat sich herausgestellt, dass das Produkt Natriumlaurylsulfat enthält - ein Tensid, das
hautreizend wirken kann. Und Triclosan - eine halogenorganische Verbindung, die die
schützende Keimflora der Haut stark reduzieren kann und ebenfalls als ein bedenklicher Stoff
in Pflegeprodukten gilt. Das ist dann in einer Zahnpasta. Übrigens bis heute. Ich hab mir
gedacht: Wie kann das sein? Wir waren damals so idealistisch wie heute und haben
beschlossen, das machen wir anders und selbst.“
Herausgekommen ist Ringana, das einzige Unternehmen weltweit, das Kosmetika und mittlerweile auch Nahrungsergänzungen frisch, tierversuchsfrei und - wo entsprechende Rohstoffe vorhanden sind - auch biologisch zubereitet.
Wilfinger: „Unserer Philosophie ist, dass wir als Menschen Naturprodukte sind und deshalb unser größtes Organ (Anmerkung: die Haut) mit Natur zu pflegen haben. Das ist wie bei Nahrungsmitteln. Wenn man in den Supermarkt geht, kauft man sich tendenziell eher die Frischmilch und nicht die Haltbarmilch. Man kauft nur bei speziellen Bedürfnissen Produkte, die länger haltbar sind, weil man instinktiv weiß, dass frische Produkte gesünder sind. Und in den meisten Fällen stimmt das auch.“ Mit seit drei Jahren zweistelligen Wachstumszahlen und aktuell 25 Mitarbeitern am Sitz im steirischen Hartberg erzielte Ringana zuletzt 2009 einen Umsatz von 6,5 Millionen Euro. Frischware statt Fleischpappe Eine „Teilschuld“ an der Gründung von Ringana trägt aber auch der Vater von Andreas Wilfinger, der schon in den 1970er-Jahren aus seinem Rasthaus an der Wechselstraße eine Gesundheits- und Beautyfarm gemacht hatte. Dort sah sich Wilfinger Senior jedoch mit unangenehmen Fragen zu den angebotenen Schönheitsprodukten konfrontiert. Wilfinger: „Die Gäste wollten wissen, was an tierischen Produkten, Elastin und Plazenta, da drinnen ist. Da ist er schon in Argumentationsnotstand gekommen.“ Wannemacher: „Vor allem weil sie ja auch kein Fleisch zu essen gekriegt haben. Nur ins Gesicht gepappt.“ Den Versuch, eine nachhaltige Creme anzurühren (das RINGANA Zahnöl kam erst später dazu) starteten Wilfinger und Wannemacher im Keller des Hotels und scheiterten kläglich. Bis den beiden die Idee kam, zugunsten natürlicher Produkte auf lange Haltbarkeit zu verzichten. Die Frischephilosophie von Ringana bringt viele Vorteile. Neben der Einzigartigkeit auf dem Markt erspart Ringana sich und den Kunden „den tiefen Griff in die Chemiekis te“, so Wilfinger. Zweitens können die Wirkstoffe deutlich höher dosiert werden. biologisch zubereitet.
Wilfinger:„Hightech-Kosmetik soll in erster Linie im antioxidativen Bereich, also gegen die bekannten freien Radikale wirken. Diese Antioxidantien haben aber an sich, dass sie selber rasch oxidieren. Wenn man diesen Prozess verkürzt, weil die Haltbarkeit verkürzt ist, kann man diese Stoffe höher dosieren.“ Drittens kann Ringana Stoffe einsetzen, die so empfindlich sind, dass sie in lang haltbarer Kosmetik gar nicht verwendet werden können.
Direktvertrieb, aber nicht Tupperware Aus der damit verbundenen geringeren Haltbarkeit hat Ringana ebenfalls eine Tugendgemacht und wirbt mit dem Slogan „haltbar bis_ _“. Herkömmliche Kosmetika, die (durch entsprechende
stimmen tut es aber nur bei wenigen.“ Und da sie mit ihrer Begeisterung für Ringana nicht
hinterm Berg hielt, ist sie mittlerweile selbst zum Vertriebspartner avanciert. Uehlein: „Das
war eigentlich nicht geplant. Über berufliche Kontakte und Freunde habe ich einige für
Ringana begeistert und verdiene sogar schon ein kleines Taschengeld damit.“
Uehlein steht als Ringana Vertriebspartnerin noch am Anfang, Wilfinger versichert jedoch,
dass man durchaus gutes Geld verdienen kann: „Die Spitzenverdiener verdienen wirklich mehr
als ich.“ Die Provisionen liegen - gestaffelt - zwischen 17 und 40 Prozent vom
Endkundenpreis ohne Umsatzsteuer. Wilfinger: „Das entspricht den üblichen Spannen im
Handel.“ Und „ist mehr als bei den meisten Mitbewerbern“, so Uehlein. Für Teambuilder, die
neue Vertriebspartner finden und diese auch schulen, gibt es eigene Provisionen.
Investitionskosten für den Vertriebspartner fallen so gut wie keine an. Prospekte und
Broschüren kommen von Ringana, und ein regelmäßig erscheinendes Kundenmagazin wird
ebenfalls direkt verschickt. Das Risiko für den Partner ist minimal, da Bestellung, Versand
und Verrechnung direkt zwischen Kunde und Ringana abgewickelt werden, und zwar auch
dann, wenn man wie mittlerweile auch Uehlein eine eigene Homepage betreibt.
Haben auch Sie Interesse Ringana Partner zu werden? Weitere Informationen finden Sie hier.
Quellennachweis:
Zeitschrift Gewinn 3/2010
Artikel von FRIEDRICH RUHM
Konservierungsstoffe) länger als 36 Monate haltbar sind, müssen kein Ablaufdatum ausweisen. Die Produkte von Ringana sind im Schnitt rund sechs Monate haltbar und sollten geöffnet zwischen zwölf und 14 Wochen aufgebraucht
werden. Damit war das Produkt aber nicht im Handel zu platzieren. Wilfinger: „In der Kosmetik sind Jahreschargen üblich. Und die kommen erst über Zwischenhändler, bis sie tatsächlich im Geschäft landen.“ Doch weil die Gäste in den elterlichen Hotels derart von der Kosmetik begeistert waren, entwickelte sich die Vertriebsform quasi von selbst: Die Produkte wurden direkt versandt, und wer neue Kunden brachte, bekam dafür eine Provision.
Wannemacher: „Die Hotelgäste waren begeistert von der Kosmetik und haben das zu Hause den Freundinnen, Nachbarinnen, Kolleginnen erzählt. So ist unser Kundenstock immer mehr gewachsen.“ Auf heute rund 100.000 Kunden - davon 88 Prozent Frauen, zwölf Prozent Männer und 70 Prozent Österreich, 30 Prozent Ausland - kommt Ringana, die über Internet, E-Mail oder Telefon direkt in Hartberg bestellen und die von rund 4.000 Vertriebspartnern beraten und betreut werden. Als klassischer Direktvertrieb wie Tupperware sieht sich Ringana aber nicht.
Wilfinger: „Ein klassischer Partyvertrieb wie Tupperware sind wir nicht, weil wir unsere Produkte selbst produzieren und diese in 90 Prozent der Fälle auch selbst zu den Endkunden senden. Das Geschäft kommt immer zwischen uns und dem Endkunden zustande.“ Wenn Vorwerk zweimal klingelt Diese „vielleicht sogar weltweit einzigartige Vertriebsform“, so Wilfinger, rief auch Vorwerk, die Mutter aller Direktvertreiber, auf den Plan. 2006 meldeten sich die beiden Geschäftsführer der Beteiligungstochter Vorwerk Ventures, Dirk Meurer und Norbert Muschong, erstmals bei Ringana. Meurer: „Dass bei Ringana für die Vertriebspartner die Verprovisionierung gewährleistet ist, egal, ob der Kunde über Internet bestellt oder über mich, war das, was uns neben der Produktphilosophie so gut gefallen hat.“ Und Muschong: „Die Frische ist ein Riesen - USP. Kein Handelsgeschäft ist in der Lage, so ein Produkt anzubieten.“ Und obwohl sich Vorwerk mit einer Minderheit zufrieden gibt, fiel Wilfinger die Entscheidung schwer, 20 Prozent der Ringana GmbH abzutreten: „100 Prozent sind 100 Prozent. Wir hatten die Wahl. Wollen wir alleine langsam wachsen, was auch okay ist, oder wollen wir richtig durchstarten. Und wir haben für uns entschieden, wir wollen noch mal richtig durchstarten.“ Mit einem Wachstum von 42 Prozent 2008 und einem Plus von 29 Prozent im letzten Jahr ist das gelungen. Heuer will Wilfinger ein Plus von 40 Prozent schaffen. Und bis 2012 soll Ringana auf „10.000 Vertriebsmitarbeiter und 25 Millionen Euro Umsatz“ kommen. In diesem Sinne war die Entscheidung, Vorwerk an Bord zu nehmen, für Wilfinger rückblickend zwar eine schwierige, aber eine goldrichtige: „Gerade in Zeiten wie diesen weiß ich nicht, ob so ein ambitioniertes Wachstum ohne einen Partner überhaupt möglich wäre. Bei Vorwerk kommt dazu der große Vorteil, dass abseits vom frischen Eigenkapital Vorwerk so etwas wie ein Sparring- Partner ist.“ Und so einer hält ja bekanntlich auch frisch.
Vertriebspartner FAQs
Worin besteht Ihre
Tätigkeit?
Die Tätigkeit umfasst zwei
Bereiche:
1. Den Aufbau und die
kompetente, Betreuung von
Neu- und Stammkunden und
2. Den Aufbau und die
Betreuung eines Teams von
RINGANA
Vertriebspartnern. (optional)
Welche Kosten kommen
auf Sie zu?
1. Einmalig nur 49,-- EUR
Einstiegskosten
2. Ausser Telefon-, Internet-
, Fahrt- und Kosten für
Büromaterial, die steuerlich
geltend gemacht werden
können, entstehen Ihnen
keine weiteren Kosten.
(Ggf. kommt noch Porto für
Broschüren / Flyer hinzu.)